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RTS zur Auszahlung von variabler Vergütung an Risikoträger für Wertpapierfirmen im Rahmen der IFR/IFD (EBA/CP/2020/09)
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Datum: 03.09.2020 | Kategorie: Sonstige

RTS zur Auszahlung von variabler Vergütung an Risikoträger für Wertpapierfirmen im Rahmen der IFR/IFD (EBA/CP/2020/09)

Die EBA veröffentlicht einen RTS zur Auszahlung von variabler Vergütung an Risikoträger für Wertpapierfirmen im Rahmen der IFR/IFD.

Gegenstand des RTS ist die Festlegung von Klassen von Finanzinstrumenten oder anderer Regelungen, die die Kreditqualität der Wertpapierfirma adäquat reflektieren und somit als variable Vergütung von Risikoträgern genutzt werden können (Art. 32 Abs. 8 IFD).

Es wird festgelegt, dass mindestens 50% der variablen Vergütung aus Eigenmittelinstrumenten oder anderen Instrumenten bestehen muss, die in CET 1 umgewandelt oder abgeschrieben werden können. Sofern eine Firma keine der o. g. Instrumente emittiert, kann die Aufsicht die Nutzung alternativer Regelungen, die die gleichen Ziele erfüllen, erlauben, z. B. Aufschub und Einbehalt. Die Regelungen sind an den entsprechenden RTS der CRD angepasst; zu unterscheiden ist das Auslöseereignis, das in der IFD anhand der K-Faktoren und in der CRD anhand der RWA zu ermitteln ist.

Konsultationsbeginn war der 4. Juni 2020 und Ende der Konsultationsfrist ist der 4. September 2020. Die Übermittlung des finalen Entwurfs an die EU-KOM erfolgt im November 2020. Anzuwenden auf gewährte Vergütung ist es ab dem Geschäftsjahr 2021.

 

Quellen / Verweise:

EBA/CP/2020/08

 

Ihr Ansprechpartner:

Julia Hennig

 
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