Aktuelle News

Nationale Umsetzung der EBA-Leitlinien zu den Melde- und Offenlegungsanforderungen im Zusammenhang mit COVID-19 im Rahmen des Reporting Framework 2.10
Artikel als PDF
Download
Datum: 28.08.2020 | Kategorie: Sonstige

Nationale Umsetzung der EBA-Leitlinien zu den Melde- und Offenlegungsanforderungen im Zusammenhang mit COVID-19 im Rahmen des Reporting Framework 2.10

Am 31. Juli 2020 hat die BaFin und die Deutsche Bundesbank ein Schreiben an die DK veröffentlicht. Auf der Homepage der BaFin wurde am 03. August 2020 die nationale Umsetzung der EBA-Leitlinien für LSI (weniger bedeutende Institute) und Förderbanken veröffentlicht.

Die EBA-Leitlinien gewähren den nationalen Aufsichtsbehörden umfangreiche Wahlrechte bei den Melde- und Offenlegungsanforderungen. Die deutschen Aufsichtsbehörden machen, wie nachfolgend dargestellt, davon Gebrauch:
• Für das Meldewesen sehen die deutschen Aufsichtsbehörden folgende Umsetzungsanforderungen vor:
o Anwendungsumfang: Einreichung durch alle CRR-Kreditinstitute sowohl auf Einzelinstituts- als auch Institutsgruppenebene unter Berücksichtigung des Waivers gemäß Art. 7 CRR sowie durch Förderbanken
o Meldeumfang: Meldebögen F 90.01, F 90.02, F 91.01, F 91.02, F 91.05
o Meldeformat: XBRL-Format analog zu den aufsichtlichen Meldungen gemäß DVO (EU) Nr. 680/2014
o Vierteljährliche Meldefrequenz und Einreichungsfrist gemäß Vorgaben der DVO (EU) Nr. 680/2014
o Erste Meldung zum Meldestichtag 30.09.2020 mit Einreichungsfrist bis zum 11.11.2020
o Nachmeldung für Meldestichtag 30.06.2020 nicht erforderlich
• Keine Offenlegungspflicht: Bei der Offenlegung machen die deutschen Aufsichtsbehörden von ihren Wahlrechten insofern Gebrauch, dass Institute vollständig von der Offenlegung von COVID-19-Maßnahmen befreit werden.

Erster Meldestichtag ist der 30. September 2020 und die Einreihungsfrist ist bis zum 11. November 2020.

 

Quellen / Verweise:

Aufsichtliche und regulatorische Maßnahmen

 

Ihr Ansprechpartner

Leonardo Rizzo

Director

E-Mail