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ITS und RTS zu Meldeanforderungen für Wertpapierfirmen im Rahmen der Verordnung (EU) 2019/2033 (IFR) (EBA/CP/2020/07)
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Datum: 28.08.2020 | Kategorie: Sonstige

ITS und RTS zu Meldeanforderungen für Wertpapierfirmen im Rahmen der Verordnung (EU) 2019/2033 (IFR) (EBA/CP/2020/07)

Die EBA veröffentlicht einen ITS und einen RTS zu Meldeanforderungen für Wertpapierfirmen im Rahmen der Verordnung (EU) 2019/2033 (IFR). Konsultationsbeginn war der 4. Juni 2020 und Ende der Konsultation ist der 4. September 2020.

Das vorliegende Dokument umfasst folgende Anforderungen für Wertpapierfirmen:
• ITS zu Meldeanforderungen gemäß Art. 54 Abs. 3 IFR
• ITS zu Offenlegungsanforderungen gemäß Art. 49 Abs. 2 IFR
• RTS zur Überwachung der Schwellenwerte für Wertpapierfirmen gemäß Art. 55 Abs. 5 IFR.

Es werden Proportionalitätsaspekte bei den Melde- und Offenlegungspflichten bzgl. Geschäftsmodell, Aktivitäten, Größe und Vernetzung berücksichtigt, d. h. dass sich für Klasse 3-Wertpapierfirmen ein geringerer Meldeumfang und eine geringere Meldefrequenz ergibt. Durch die vorgesehene Integration der Melde- und Offenlegungsanforderungen wird die Konsistenz zwischen beiden Bereichen sichergestellt.

Die ITS zu den Meldepflichten sehen für Wertpapierfirmen der Klassen 2 und 3 jeweils eigene Meldebögen und Meldefrequenzen vor.

Die ITS zu den Offenlegungsanforderungen sehen die Offenlegung der Eigenmittel für Wertpapierfirmen der Klasse 2 und 3 vor.

Der RTS legt vorzulegende Angaben von Wertpapierfirmen zur Überwachung der Schwellenwerte i. H. v. 30 Mrd. € fest, deren Überschreiten für Wertpapierfirmen eine Erlaubnis als CRR-Kreditinstitut erfordern würde.

Die finalen Entwürfe sollen im Dezember an die EU-KOM übermittelt werden. Anzuwenden ist es ab dem 26. Juni 2021.

 

Quellen / Verweise:

EBA/CP/2020/07

 

Ihr Ansprechpartner

Leonardo Rizzo

Director

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